Ihr regionaler Einzelhändler aus Ueckermünde für echten Pommerschen Fleischgenuss.

Diese beiden bieten Meisterliches vom Haff

Bäcker Reichau und Fleischer Kriewitz kennen das schon – die Aufregung, die jedes Jahr wieder kurz vor der Eröffnung der Grünen Woche in Berlin in ihren Firmen herrscht. Denn beide Meister fahren wieder zur Messe und hoffen, dass den Besuchern gefällt, was sie sich neu ausgedacht haben.

Sie sind schon alte Hasen, was die Teilnahme an der Grünen Woche in Berlin angeht. Fleischermeister Robert Kriewitz aus Ueckermünde und Bäckermeister Jörg Reichau aus Grambin sehen diesem Ereignis, das in dieser Woche beginnt, also mit einiger Gelassenheit entgegen. Seit vielen Jahren fahren die beiden zur weltgrößten Verbrauchermesse in die Hauptstadt. Was nicht heißt, dass die beiden nicht doch ein wenig aufgeregt sind. Denn natürlich wollen sie schon sehen, wie ihre neuen Kreationen bei den Besuchern ankommen. Immerhin haben die beiden Meister in den Wochen und Monaten zuvor getüftelt, ausprobiert, verworfen und einiges von den neuen Produkten auch für gut befunden. So gut, dass den Feinschmeckern doch einiges Neues angeboten werden kann.

Fleischermeister Kriewitz setzt auf Beständigkeit und Innovation. Seine bewährten Wurstsorten nimmt er mit nach Berlin – und dazu auch Neues. „Es soll etwas Regionales sein, etwas Handwerkliches“, sagt der Fleischermeister. Und meint damit unter anderem Brüh- und Lungwurst, die er den Messebesuchern anbieten will, auch Wildbratwurst. „Wir haben aber auch unheimlich viele neue Sorten dabei“, sagt der Ueckermünder.

Vieles davon sei mit reinen Kräutern, also nicht mit einem Kräutergemisch. Die Rosmarinwurst zum Beispiel gehört dazu oder die mit Fenchel. „Wir haben auch eine Trüffelsalami gebaut“, sagt Robert Kriewitz und meint dies durchaus wörtlich. Denn in seiner Firma wird vieles ausprobiert, das ist reine Handarbeit und mit viel Tüftelei verbunden. „Nicht alles wird gut, da wird gekostet und dann auch schon mal wieder verworfen“, sagt er. Natürlich verzichtet der Fleischermeister nicht auf seine Bestseller.

Kräftig geräucherten Schinken zum Beispiel. „Wir wollen an unserem Stand kulinarisch verwöhnen“, sagt Robert Kriewitz. Eben nicht nur verkaufen, sondern auch die Region bekannt machen und sie dadurch nach vorn bringen. Wenn es dann ein Echo auf seine Angebote gibt von den Messebesuchern und die sich melden und loben, auch kritisieren, dann freut sich der Fleischermeister.